Diese verlassene Teppichfabrik, die sich irgendwo im Osten des Landes auf einem riesigen Areal befindet, besuchten wir im Dezember des vorigen Jahres. Aufgrund der Größe benötigt man auf jeden Fall einen ganzen Tag, wenn man wirklich alles sehen möchte. Wir haben sicherlich auch nicht alles gesehen, aber die besten Motive haben wir vermutlich mitgenommen.

Der Betrieb gehörte zu DDR-Zeiten zu den größten Teppichproduzenten des Landes und erbaute kurz nach der Wende ein neues Werk, direkt neben dem alten Werk. Die alten Gebäude, wo früher mal bis zu 3.000 Leute gearbeitet haben, verfallen seitdem zunehmends. Zufälligerweise trafen wir an diesem Tag auch einen ehemaligen Mitarbeiter, der nach vielen Jahren das erste Mal wieder dort war, sich das Ganze nochmal ansehen wollte und uns auch noch ein bisschen was dazu erzählen konnte.

Es gibt auf jeden Fall noch einige lohnenswerte Motive, wobei auch schon vieles eingestürzt oder leer ist. Und auch der Vandalismus bleibt hier nicht fern, so haben wir z. B. das bekannte Bügeleisen nicht mehr an seinem ursprünglichen Platz gefunden. Zum Glück haben wir es aber draußen gefunden und es wieder dahingestellt, wo es auch vorher war.

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