In diesem Beitrag möchte ich euch ein bisschen was von meiner Slowakei-Reise vom 1. bis 8. November zeigen. Unser Ziel war Trenčín, was als guter Ausgangspunkt für unsere weiteren Aktivitäten diente.

Tag 3: Bratislava

Da das Wetter am 2. Tag noch ziemlich schlecht war gingen die Aktivitäten erst am dritten Tag so richtig los. Gegen Vormittag setzten wir uns in den Zug nach Bratislava, das wir nach etwa 1,5 Stunden gegen Mittag erreichten. Als erstes ging es den Berg zum Kriegerdenkmal Slavín hinauf, ehe wir später Richtung Burg und Altstadt gingen.

Kriegerdenkmal Slavín

Mit 52 Metern ist es das größte Kriegerdenkmal Mitteleuropas. Das gigantische Denkmal steht auf einem Berg mit Blick auf einen großen Teil der Stadt und wurde zwischen 1957-60 als Denkmal für die Befreiung von Bratislava, während der letzten Wochen des 2. Weltkriegs, erbaut. Erst im April 1945 wurde die Stadt schließlich befreit.

Tag 4: Aufstieg zur Burg Trenčín

An Tag 4 haben wir uns Trenčín etwas näher angeschaut. Auf einem Felsen befindet sich die Burg Trenčín, welche im 11. Jahrhundert erbaut wurde, und wovon man einen schönen Blick auf die Stadt und die Umgebung hat. Für 6 € Eintritt kann man die Burg besichtigen und auch den Turm besteigen. Der Eintritt ist schon recht teuer, gelohnt hat es sich aber trotzdem.

Tag 5: Burg Beckov und Trnava

An Tag 5 zog es uns erst zur Burg Beckov und anschließend in die Stadt Trnava.

Die Burg wurde bereits 1200 namentlich erwähnt, die Entstehungszeit kann man aber nicht genau sagen. Nach einem Brand im Jahr 1729 begann der Verfall, ehe sie 1970 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt und konserviert wurde.

Nachdem wir bei der Burg Beckov waren fuhren wir noch nach Trnava, was zwischen Bratislava und Trenčín liegt. Trnava wird auch als "Kleines Rom" bezeichnet, da sich innerhalb der historischen Stadtmauern gleich 8 Kirchen befinden, außerhalb davon sogar noch 5 weitere. Einen Besuch ist die Stadt auf jeden Fall mal wert.

Tag 6: Schloss Bojnice, Špania Dolina und Banská Bystrica

Am vorletzten Tag ging es für uns noch etwas weiter in die Landesmitte. Angefangen am Märchenschloss Bojnice ging es weiter bis nach Banská Bystrica und dem kleinen Ort Špania Dolina.

Schloss Bojnice oder auch Schloss Weinitz gehört zu den schönsten und meistbesuchten Schlössern in Mitteleuropa. Im Jahre 1113 wurde es erstmals erwähnt, bestand ursprünglich aus Holz und wurde schrittweise durch Stein ersetzt. Es wurde mehrmals umgebaut, zuletzt zwischen 1888 bis 1909, wodurch das heutige Schloss entstand, das den französischen Schlössern der Loire nachempfunden ist. 1950 brach ein Feuer aus, was großen Schaden anrichtete. Seit dem Wiederaufbau beherbergt es eine Außenstelle des slowakischen Nationalmuseums und ist auch ein beliebter Drehort für Märchenfilme.

Nördlich der Stadt Banská Bystrica liegt die kleine Gemeinde Špania Dolina, die auf eine lange Bergbaugeschichte zurückblickt. Von der erhaltenen Schlackehalde hat man einen wunderschönen Blick auf die Landschaft.

Am Ende des Tages haben wir uns noch Banská Bystrica angeschaut. Mit über 77.000 Einwohnern ist sie die fünftgrößte Stadt der Slowakei.

Am letzten Tag ging es dann nochmal nach Bratislava um ein Fußballspiel von Slovan Bratislava anzuschauen. Wen das interessiert kann gern mal bei meinem anderen Instagram-Account werder_groundhopper vorbeischauen. Dort zeige ich meine besuchten Spiele und Stadien, da das auch noch so ein Hobby von mir ist. Neben dem Spiel in Bratislava haben wir uns auch noch Spiele in Trenčín und Dubnica nad Váhom angeschaut.

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Ich bin Philipp aus Meißen und fotografiere seit einigen Jahren hauptsächlich verlassene Orte - Orte, die heute nicht mehr genutzt werden, in Vergessenheit geraten sind und von der Natur allmählich zurückgeholt werden.

Dabei gibt es immer ein Motto: "Nimm nichts mit, außer Fotografien und hinterlasse nichts, außer Fußspuren!".

Neben den ganzen vergessenen Orten zeige ich auch gelegentlich Bilder von meinen Reisen und Touren, abseits von Verfall und Leerstand.